Vor dem Winterspaß

Wertvolle Tipps für die richtige Ausrüstung!!!sicher-im-schnee_headerbild

Der Schnee ist da und der Winterspaß kann so richtig losgehen. Also einfach Ski und Snowboard ins Auto gepackt und ab ins Lieblingswintersportgebiet?

Besser nicht so schnell, rät die Initiative ,,Sicher im Schnee“. Denn: man ist sicherer auf den Pisten unterwegs, wenn man sich vor dem Start in die Saison etwas intensiver mit seiner Ausrüstung, seiner körperlichen Fitness und mit seinem fahrerischen Können beschäftigt. Die Initiative ,,Sicher im Schnee“ engagiert sich seit 2007 für mehr Sicherheit im Wintersport und gibt auch dieses Jahr wieder wertvolle Tipps für ein unfallfreies Wintervergnügen.

Nicht nur abseits der Piste ein Muss: Protektoren

Freeriden, also das Fahren abseits der Pisten in freiem Gelände, wird immer beliebter. An die Sicherheitsausrüstung stellt das Unterwegssein auf ungespurten Wegen besondere Anforderungen: Zusätzlich zu Helm, Brille und natürlichen Lawinenschutzausrüstung sollten Freerider auf jeden Fall einen Protektor tragen. Denn bei Stürzen im Gelände ist die Wirbelsäule besonders gefährdet. Hier stelln vor allem Felsen und Bäume ein Risiko dar. Aber auch auf präparierten Pisten sind Protektoren immer gefragter und bieten bei Zusammenstößen mit anderen unvorsichtigen Skifahrern oder Snowboardern einen guten Schutz.

Weste, Jacke oder Rucksack?

Protektoren für Skifahrer und Snowboarder gibt es in ganz unterschiedlichen Tragevarianten: als weiche, flexible Weste, die man unter die Jacke zieht, als Schultergurt oder als Rucksack. Welcher Protektortyp der richtige ist, hängt von den Schutzanforderungenab- und von den eigenen Komfortbedürfnissen. Wer wild im Gelände oder richtig schnell unterwegs ist, fährt am besten mit einem Hartschalenprotektor. Für alle anderen Fahrertypen eignen sich die neuen komfortablen Softprotektoren. Sie sind extrem flexibel und schränken die Bewegungsfreiheit kaum ein. Die Schuzkissen versteifen sich erst beim Aufprall. Ob ein Protektor passt, kann man nur bei uns vor Ort testen: Wenn er auch beim Verdrehen und Verbiegen des Oberkörpers nicht verrutscht, sitzt er richtig. Der Rucksack mit integriertem Protektor ist ein mehr oder weniger externes System. Im Gegenzug zu den Westen oder Jacken trägt man diesen über der äußeren Schicht. Durch die nötigen Spanngurte bietet er auch ausreichend Schutz, kann jedoch schneller verrutschen. Der Komfort ist wie bei den Softprotektoren sehr hoch und zusätzlich ist noch eine hohe Funktionalität gegeben. Ein integriertes Trinksystem und zusätzliches Packvolumen stehen für einen praktischen Begleiter auf der Piste. Wir bieten vorrangig Alpina und Tecno Protektoren an.

Das ,,RECCO“-RettungssystemRecco-Logo

In vielen Wintersport-Produkten ist ein ,,RECCO®-Reflector“ integriert. Der Reflektor ist Bestandteil des ,,RECCO® Lawinenofer-Rettungssystems“, das von mehr als 700 Skigebieten und Rettungsteams weltweit bei Lawineneinsätzen eingesetzt wird. Beim Rettungseinsatz sendet der Detektor ein direktionales Suchsignal aus, das von dem ,,RECCO®-Reflektor“ reflektiert wird. Weitere Infortmationen und eine weltweite Liste von Resorts und Rettungsteams, die mit der ,,RECCO®“- Technologie ausgestattet sind, findet man auf www.recco.com.

Funktionseinheit Ski-Schuh-Bindung

Wenn das Zusammenspiel von Ski oder Board, Schuhen und Bindung nicht funktioniert, hört der Fahrspaß bald auf- und auch die Sicherheit auf der Piste leidet. Denn schlecht sitzende Schuhe verhindern, dass die Lenkimpulse schnell und direkt auf die Ski oder das Board übertragen werden. Ski, die von der Länge und Taillierung nicht zum Fahrer passen, führen zu Unsicherheiten beim Fahren- und erhöhen so das Unfallrisiko. Und mit einer Bindung, die zu spät oder gar nicht auslöst, riskiert man beim Fallen schwere Knieverletzungen. Unterschieden wird zwischen der altbekannten Kniemessung, bei der auf Höhe des Tibiakopfes die Dicke des Knies gemessen wird und der elektronischen z-Wert Ermittlung, die wir in unserem Haus nutzen. Mit den zugrunde liegenden Daten von Gewicht, Größe, Alter, Fahrkönnen und der Sohlenlänge des Schuhes wird der Einstellwert ermittelt und TÜV-zertifiziert nach der Auslösekraft kontrolliert. Die Kontrolle und der Beleg der Kontrolle dienen dazu bürokratische Hürden bei Unfällen so gering wie möglich zu halten, da der Ski auf den Fahrer ,,bestätigt“ wird und eine einwandfreie Ausrüstung angibt.

Bindung checken lassen

Zum Start in die neue Saison gehören deswegen unbedingt der Check des eigenen Materials und eine Nachjustierung der Bindung, vor allem bei Veränderung des Gewichts oder des Fahrers des Skies. Das Auslöseverhalten sollte unbedingt angepasst werden, um den Skigenuss und Sicherheit im Schnee zu garantieren. Dazu sollten sie sich an unser Fachpersonal richten, die alle Fragen diesbezüglich beantworten und die Ski gerne für sie einstellen.

Tipps von Felix Neureuther

In der aktuellen Auflage der Fulda Aktuell hat die Zeitung mit Felix gesprochen. Den Artikel sehen sie im folgenden Bild.

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