Der passende Schlafsack

Schlafsack

Unter den verschiedenen Temperaturstufen, Konstruktionen, Füllungen, Größen und Schnitten einen für den Kunden passenden Schlafsack zu wählen, ist eine wichtige Aufgabe. Denn nur im Passenden findet man erholsamen Schlaf und kann am nächsten Tourtag volle Leistung bringen. Mit Erfahrung und den folgenden vier Fragen lässt sich für jeden die ideale ,,Traumfabrik“ finden.

Schlafsäcke Deuter Temperatur

 

1.Wie warm soll er sein?

Aktivität, Reiseziel und Jahreszeit sind zu berücksichtigen. Den Temperaturbereich bestimmen dabei Faktoren wie Breitengrad, Wetter, Luftfeuchtigkeit und Höhe- pro 100 Höhenmeter nimmt die Temperatur um etwa 0,5°C ab.

 

2.Wie schnell friere ich?

Unterschiede im subjektiven Wärmeempfinden können durch individuelle Vorraussetzungen mitunter bis zu 15°C betragen. Deshalb wird Personen empfohlen, auf die mindestens einer der folgenden Faktoren zutrifft einen 5°C wärmeren Komfortbereich zu kaufen.

Untrainiert?Schlank?Unerfahren?Häuslich?Alter?Kind?Frau?

 

3. Wo bin ich unterwegs?

Bin ich draußen unterwegs, wenn es wie aus Eimern schüttet? Ist es an meinem Reiseziel feucht warm, nass kalt oder trocken heiß? Trage ich meinen Schlafsack? Fragen, die bei der Entscheidung Daune oder Kunstfaser helfen.

Daunenschlafsäcke:

Sind sehr gute Isolationsweter bei möglichst niedrigem Gewicht und kleinem Packmaß gefragt, ist Daune die beste Wahl. Denn keine synthetische Faser erreicht solch eine Bauschfähigkeit wie dieses Naturprodukt. Bei pfleglicher Behandlung ist Daune auch langlebiger und sorgt für ein angenehm trockenes Schlafklima. Dies beruht auf ihrer Eigenschaft, Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben zu können. Der Feuchtigkeitsaufnahme sind allerdings Grenzen gesetzt. Bei extrem hoher Luftfeuchtigkeit, bei Dauerregen oder in Gewässernähe, können Daunen verklumpen und somit ihre Isolationswirkung einbüßen. Ist die Daune erst einmal feucht, dauert es sehr lange, sie wieder zu trocknen. Einsatzgebiete: Bergsteigen, TrekkingDaune&Kunstfaser in Gebieten mit wenig bis normaler Luftfeuchtigkeit, Biketouren mit wenig Gepäck. Dann kommt es noch auf die Daunenqualität, die Quellfähigkeit und das Mischungsverhältnis an.

 

Kunstfaserschlafsäcke:

Ihr Manko ist gleichzeitig ihr großes Plus: Sie nehmen kaum Feuchtigkeit auf und trocknen sehr viel schneller als Daunenschlafsäcke. Sollten sie doch einmal feucht werden, halten sie trotzdem angenehm warm. Die hohlen Polyesterfasern können weiterhin die warme Luft speichern, da sie stabil bleiben und nicht wie feuchte Daunen verklumpen. Ideal also für Einsatzgebiete mit permanent hoher Luftfeuchtigkeit. Auch wenn der Schlafsack stark beansprucht oder oft gewaschen wird sind sie die richtige Wahl. Denn sie sind günstiger und pflegeleichter als Daunenmodelle. Einsatzgebiete: Allround, Kanu-, Wintertouren, Wildniseinsatz, Hüttentouren, Sommerschlafsack.

 

4. Wie schlafe ich?

Unruhig, fast regungslos, ein Bein angezogen: Schnitt und Größe des Schlafsacks kommen ins Spiel. Grundsätzlich gilt: füllt ein Schläfer den Schlafsack nur zum Teil aus, entsteht viel ungenutzter Luftraum. Die abgegebene Körperwärme reicht nicht aus, diese zusätzliche Luft zu erwärmen- man friert. Man kann zwischen der körpernahen Mumienform, der dehnbaren Mumienform und der Deckenform auswählen. Dazu muss man noch auf die passende Größe achten.

 

Zu beachten ist zudem, dass es auch wichtig ist, wo, worauf und wie ich schlafe. Zu dem zählt eine Isomatte, ein Windschutz, Funktionswäsche und eine Mütze. Ohne isolierbare Wärme nutzt der Schlafsack nichts, deshalb genug essen, viel trinken, Alkohol meiden, trocken halten. Um den Schlafsack in seiner Langlebigkeit zu unterstützen ist die Pflege sehr wichtig. Das heißt, stets lüften, ungepackt lagern, Stopfen statt rollen, Lebensdauer erhöhen und selten Waschen.

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 10-19 Uhr
Sa: 10-15 Uhr
durchgehend geöffnet!

Vor unserer Tür finden Sie jederzeit ausreichend kostenfreie Parkplätze.

Kontakt

Tel.: 0661 / 962 962 1
Mail: info@mack-mountain-sport.de

Interessiert an Nordic Walking und Aktiv-Reisen?

Besuchen Sie unseren
Nordic-Walking Blog